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Keine Jahresmitgliederversammlung am 04.03.2020

Aufgrund der Verschiebung der all about automation Messe, wird auch unsere Mitgliederversammlung verschoben. Der neue Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben.

Brückenbauwettbewerb

Die RWU lud zum zweiten Mal zum Schülerbrückenbauwettbewerb / Die Brücken von 22 Teams wurden dem Belastungstest unterzogen

Weingarten – Gespannte Blicke, ein Knarren und Knacken – dann ein lauter Knall. Über 60 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen in der Region, kamen zum zweiten Schüler-Brückenbauwettbewerb an die RWU.
„Wir müssen den Schülern auch die Möglichkeit geben, Technik zu gestalten, und diese nicht nur zu konsumieren“, so Professor Thomas Glogowski, Dekan der Fakultät Maschinenbau. „Und wir möchten zeigen, was die Hochschule zu bieten hat“, ergänzt Markus Dumschat, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät, die den Brückenbauwettbewerb ausrichtet.
Die Teilnehmerzahlen haben sich in diesem Jahr erhöht, 22 Teams traten mit ihren Konstruktionen zum Belastungstest an. In der Bewertung werden zudem Punkte für das Design vergeben sowie für das Gewicht der Brücke im Verhältnis zu ihrer Belastbarkeit.


Zwei Gesamtsiege für das Gymnasium Weingarten
Unter den Gästen waren nicht nur die stolzen Eltern und Großeltern der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch Lehrer, Freunde und interessierte Gäste. Gespannt verfolgten sie, wie die Brücken eingespannt wurden, sich langsam bogen, wie die Belastungsanzeige immer weiter nach oben wanderte bis es knackte und die Brücke brach.
Von den Gruppen der Klassen 5 bis 7 konnte das Team, „#nonames are back“ des Gymnasium Weingarten den Sieg erringen. Sie belegten in allen drei Kategorien den zweiten Platz und holten sich damit souverän den Gesamtsieg. Bei den Klassen 7 bis 10 errang das Team „Schall und Rauch“ die ersten Plätze bei der Belastungsprüfung und dem Gewicht. Fürs Design gab es zudem einen zweiten Platz und somit war dem Team vom Gymnasium Weingarten der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.


Mit VR-Brille ein Fabrikgelände erkunden
Das umfassende Rahmenprogramm beim Brückenbauwettbewerb begeisterte nicht nur die jungen Gäste. In einem zum Simulator umgebauten Formula Student-Rennwagen konnte man sich als Fahrerin oder Fahrer virtuell auf die bekannten Rennstrecken begeben. Mit einem umgebauten E-Motorrad durften die Kinder auf dem Motorenprüfstand selber Gas geben. Oder sie konnten mit einer VR-Brille ein Fabrikgelände erkunden. „Wir zeigen, dass Technik Spaß macht“, beschreibt Professor Dr. André Kaufmann seine Motivation.
Entstanden ist der Schüler-Wettbewerb aus dem Brückenbauwettbewerb der Studierenden, der drei Tage zuvor bereits zum neunten Mal stattgefunden hatte.

„Wir wollen zeigen, was wir gelernt haben“ sagt Samuel Wojenek, Fahrzeugtechnik-Student an der RWU. Mit seinem Team „Wulle“ reichte es schließlich zum dritten Platz bei der Belastungstest. Der Gesamtsieg beim Brückenbauwettbewerb der Studierenden ging an das Team „Breaking Bad“. Ihre Brücke hielt einer Belastung von 3,246 Tonnen stand. Als Sponsor unterstütze der „Verein Deutscher Ingenieure“ die Fakultät Maschinenbau bei der Realisierung der Veranstaltung. (Text: Dennis Welge)
 

Förderpreisvergabe des VDI Bodensee bei der Absolventenfeier der RWU

Weingarten, 29.11.2019

Armin Maier überreichte bei der Absolventenfeier den VDI-Bodensee Förderpreis für herausragende Studienleistungen an Nils Blankenhorn (B. Eng Maschinenbau) und Tobias Burat (B. Eng Fahrzeugtechnik).

 

VDI-Preis geht an Julian Schmidt

Friedrichshafen, 22. November 2019

Im Rahmen der Absolventenfeier vom Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg wurde auch der VDI-Förderpreis verliehen. Die Auszeichnung verlieh Wolfgang Horn vom VDI Bodensee-Bezirksverein.

Der VDI-Förderpreis ging an Julian Schmidt. Sein Studium in Elektrotechnik/Automation hat er mit einer Note von 1,0 abgeschlossen, sein Partnerunternehmen war die MTU. Der Steißlinger sattelt nach seinem Bachelor den Master an der HTWG Konstanz drauf – und hat für danach bereits die Zusage zur Wiedereinstellung von der MTU garantiert.

VDI ehrt Frau Sarah Otto, B.Sc. der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, für hervorragende Studienleistungen

Sigmaringen, 25.Oktober 2019

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen verabschiedete mit einer Feier in der Sigmaringer Stadthalle ihre 360 Absolventen.

Frau Sarah Otto (Lebensmittel, Ernährung, Hygiene) wurde für ihre herausragende Studienleistungen mit dem Förderpreis des VDI Bodensee-Bezirksvereins ausgezeichnet. Sie engagierte sich während ihres Studiums nebenher als Semestersprecherin und als Tutorin in Physik. Nach einem Auslandssemester in Schottland schloss sie ihr Studium mit einer hervortragenden Note von 1.5 ab. Ihr Studium setzt sie inzwischen an der Maastricht Universität in Health Food Innovation Management mit dem Ziel MSc fort.

Für die Laudation und Ehrung reiste der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksvereins, Raimond Gatter, aus der Schweiz an. Er war einst selbst ein Absolvent der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und wünschte in seiner humorvollen Laudatio allen Absolventen viel Neugierde, Spaß und Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Lebensweg.

Die Zukunft hat längst begonnen

VDI-„Trendforum am Bodensee“ berichtet über Entwicklung und Einsatz von autono-men Systemen im Bereich der Logistik

Die Welt wird zunehmend autonomer – nicht nur mit Blick auf den Straßenverkehr. Gerade auch in den Bereichen der Automatisierung, Robotik und Logistik findet die 3D-Technologie für autonome Systeme immer größere Beachtung. Davon berichteten Dr.-Ing. Volker Frey, Managing Director der ifm syntron GmbH, und Ben Gesing, Senior Innovation Manager von DHL Customer Solutions & Innovation, beim „VDI Trendforum Autonome Systeme“, zu dem der Bodensee-Bezirksverein Deutscher Ingenieure (VDI) in die Räumlichkeiten der ifm electronic GmbH nach Tettnang eingeladen hatte. Darüber hinaus konnte die Veranstaltung von VDI-Mitgliedern und Gästen im Video-Livestream im Internet mitverfolgt werden.

Die Zukunft hat längst begonnen: „Schon im Jahr 2009 haben wir unsere erste 3D-Kamera im Markt eingeführt“, betonte der ifm-Vorstandsvorsitzende Martin Buck in seiner Begrüßung. Kundennähe, Qualität und Innovation miteinander in Einklang zu bringen, sei von jeher im Fokus des „Familienunternehmens“ gestanden, das in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern darf.

In der Logistikplanung kommt es nicht selten auf den letzten Zentimeter an. Auch geht es darum, den Betrieb im Lager zu beschleunigen und die Kosten zu reduzieren. Effiziente und zeitsparende Lösungen sind gefragt. „Basierend auf Algorithmen und Methoden der Künstlichen Intelligenz sind autonome Systeme in der Lage, selbständig komplexe Aufgaben zu lösen. „Autonome Logistiksysteme kommen bei Verpackung und Transport genauso zum Einsatz, wie bei der Sortierung und Lieferung von Waren“, erklärte Volker Frey vor zahlreichen interessierten Zuhörern. So könne ein 3D-Sensor das präzise Greifen von Paletten durch autonome Gabelstapler unterstützen, die Arbeitsschäden minimieren und für einen stetigen Materialfluss beitragen. Anders gesagt: „Unsere 3D-Kameras werden zu Augen für autonome Systeme.“ Zum Beispiel beim Scannen von Regalen in Supermärkten – wie sie etwa bei Walmart, dem weltweit tätigen US-amerikanischen Einzelhandelskonzern, zur Anwendung kommen und ein Beleg sind für den erfolgreichen Einsatz der ifm-3D Technologie.  

Welche konkreten Vorteile moderne 3D-Sensoren in Zusammenhang mit dazu passender Software in der täglichen Arbeit eines Paket- und Expressdienst DHL mit sich bringen, diesen Aspekt beleuchtete auch Ben Gesing in seinem ebenfalls anschaulichen Vortrag. „Autonome Systeme sind für uns bei der Vermessung von Frachten eine große Innovation im Vergleich zum Laser oder gar zum herkömmlichen Maßband“, sagte er. „Diese neuen Techniken eröffnen uns darüber hinaus ganz neue Anwendungsmöglichkeiten, um in unserem operativen Bereich noch intelligenter und effizienter zu arbeiten.“ Autonom agierende Roboter, die innerhalb eines Lagers Palletten von A nach B transportieren, werden demnach ebenfalls immer mehr zur Selbstverständlichkeit in der logistischen Praxis.

Der Trend zur Automatisierung bisher manueller Tätigkeiten durch autonome Systeme wird sich nach Ansicht der Experten mittelfristig verstärken. „Völlig neue Produkte und Dienstleistungen werden dadurch möglich, die unser Leben und unsere Wirtschaft verändern werden“, sind sich Volker Frey und Ben Gesing einig.

„Mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen wollen wir natürlich auch allgemeines Technikverständnis wecken. Sie sind deshalb auch an die interessierte Öffentlichkeit gerichtet“, betont Wolfgang Horn als Vorsitzender des VDI Bodensee-Bezirksvereins. Am Donnerstag, 10. Oktober, wird um 18 Uhr zum Thema „Herausforderungen in der Nutzfahrzeugentwicklung“ ins ZF Forum, Löwentalerstraße 20, 88046 Friedrichshafen, eingeladen. Anmeldung zu diesem und weiteren Terminen im Internet unter www.vdi-bodensee.de/termine               (Text: B. Geiselhart)

Jahresmitgliederversammlung 2019

Mittlerweile hat es schon fast Tradition, dass die Mitgliederversammlung des VDI Bodensee-Bezirksvereins im Rahmen der Messe „all about automation“ in Friedrichshafen stattfindet. Am Dienstag, den 12. März 2019 hatte jedes VDI-Bodensee Mitglied die Möglichkeit, über das vergangene Geschäftsjahr informiert zu werden und einen Ausblick auf das laufende Jahr 2019 zu erhalten. Als besonderes Highlight stellten dieses Jahr die Jugendlichen des BZM Markdorf ihre Roboter vor, mit denen sie bei der Weltmeisterschaft in Kanada den 3. Platz beim Roboterfußball belegten.
Die Versammlung wurde, wie bereits im letzten Jahr, vom 1. Vorsitzenden Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Horn geleitet. Der stellvertretende Vorsitzende Dipl.-Ing. (FH) Raimond Gatter, sowie der Geschäftsstellenleiter und Schriftführer Dipl.-Ing. (FH) Armin Zeising wurden für weitere 3 Jahre in ihrem Amt bestätigt. Weitere personelle Änderungen beim VDI-Bodensee sind das Ausscheiden von Dipl.-Ing. Egon Gmeiner, der die Leitung des Seniorenkreises Ravensburg an Dipl.-Ing. Alfred Schmitt übergab. Der Arbeitskreis „Studenten und Jungingenieure“ hat mit Adrian Russ einen kompetenten zusätzlichen Leiter gefunden.
Eines der Höhepunkte der Veranstaltung war der Besuch der Roboter-AG des BZM Markdorfs. Mit einer Spende in Höhe von 2.500 € hatte der VDI-Bodensee dem Team die Reise nach Kanada zur Weltmeisterschaft ermöglicht. Die „Bodenseekrokodile“ zeigten und erklärten erstmalig beim VDI vor staunendem Publikum die Roboter, mit denen das Team sich in Kanada den dritten Platz sicherte.
Als Neuigkeit aus dem Landesverband konnte über die Veranstaltungsreihe „TrendForum“ berichtet werden. Nach dem Erfolg im letzten Jahr, sind wieder fünf Veranstaltungen in den fünf Bezirksvereinen mit dem Thema „autonome Systeme“ geplant. Die Veranstaltung des Bodensee Bezirksvereins findet am 19. September 2019 in Kooperation mit den Firmen Ifm und DHL in Tettnang unter dem Titel „3D Technologie für autonome Systeme und Anwendung in der Logistik“ statt.
Mit seinen 18 Arbeitskreis- und Bezirksgruppenveranstaltungen mit insgesamt über 1200 Teilnehmern und den 35 Veranstaltungen der Seniorenkreise mit fast 1000 Teilnehmern kann der VDI-Bodensee Bezirksverein auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken.
Hinzu kommt eine solide Nachwuchsarbeit mit drei Veranstaltungen für die Kinder des VDIni-Clubs (4 bis 12-jährige), zwei Clubtreffen des Zukunftspiloten (13 bis 18-jährige) und drei Veranstaltungen des Kreises Studenten und Jungingenieure (bis 33-jährig). An den Hochschulen im Einzugsgebiet vergab der VDI Bodensee außerdem sieben Förderpreise an Absolventen mit herausragenden Leistungen.
Die Mitgliederzahl war in 2018 leicht rückläufig, liegt aber im Trend des Hauptverbands und Landesverbands. Es konnten insgesamt 145 neue Mitglieder begrüßt werden.
Kassenwart Robert Vöhringer konnte einen positiven Bericht über die Finanzen abliefern, sodass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.
Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung bildeten die zahlreichen Ehrungen der langjährigen Mitglieder des VDI-Bodensees. Urkunden und Ehrenabzeichen wurden von den Vorsitzenden Dipl.-Ing.(FH) Wolfgang Horn und Dipl.-Ing. Raimond Gatter für 25, 40, 50, 60 und sogar 65-jährige Mitgliedschaft verliehen. Zusätzlich erhielten die zu Ehrenden ab 50-jähriger Treue einen hochwertigen Glaswürfel mit Gravur des VDI - Bodensee-Bezirksvereins.

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