Studenten und Jungingenieure

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Besichtigung Pumpspeicherkraftwerk

HI-Tech im Berginneren

Termin:  Freitag, 08. Juni 2018, 13:30 Uhr

Ort:         Illwerke Zentrum Montafon

               Anton-Ammann-Straße 12, 6773 Vandans

 

Das modernste Pumpspeicherkraftwerk der Welt, das Kopswerk II der illwerke vkw, setzt neue Maßstäbe. Dieses, komplett im Berginneren untergebrachte, Kraftwerk lässt von außen seine Dimensionen nicht einmal erahnen. In einer über 60 Meter hohen Kaverne befindet sich das Herzstück dieses Pumpspeicherkraftwerks. Drei hochflexible Maschinensätze lassen sich zwischen 0 % und 100 % sowohl im Turbinen- als auch im Pumpbetrieb regeln. Mit 525 Megawatt Turbinenleistung ist es das leistungsstärkste Kraftwerk von illwerke vkw.

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Letzte Veranstaltung

Ausblick ins autonome Fahren – Fahrerassistenzsysteme bei Continental

Im März 2018 besuchten die Studenten und Jungingenieure die Teststrecke von Continental in Memmingerberg, um einen Eindruck der Fahrerassistenzsysteme zu bekommen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich auf die Teststrecke. Dort befanden sich vier verschiedene Fahrzeuge in denen unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme verbaut sind.

 

Notbremsassistent (Ford Focus)

In einem Ford Focus fuhren wir auf ein Hindernis zu. Ausgestattet mit einem long range RADAR und einer mono-Kamera, erkannte das Fahrzeug dieses und führte kurz davor eine Vollbremsung durch. Dabei wurden die Geschwindigkeit und der entsprechende Bremsweg berücksichtigt. Wich der Fahrer dem Hindernis aus, erkannte das Fahrzeug dies und führte keine Vollbremsung durch. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich.

 

Spurerkennung (BMW X5)

In einem BMW X5 fuhren wir die Teststrecke ab. Dabei erkannte die vorausschauende Kamera, wo die geteerte Straße aufhörte, auch ohne weiße Linien und das, obwohl der Schotter neben der Straße eine ähnliche Farbe wie der Asphalt hatte. Außerdem erkannte das Auto Personen, andere Autos, Busse und wohl auch Fahrräder. Die entsprechenden Objekte wurden in einer zur Kategorie gehörenden Farbe auf einem Display dargestellt.

 

Verkehrsunterstützung (7er BMW)

In einem 7er BMW fuhren wir dem BMW X5 hinterher. Die Stereo Kamera des Autos erkannte die Geschwindigkeit und Spur des voraus fahrenden Fahrzeugs und passte die eigene Spur diesem an, sodass das Auto selbständig hinter dem BMW X5 blieb und diesem folgte. Auf einer nachgestellten Autobahn erkannte das Auto auch den Spurwechsel des BMW X5 und blieb auf der bestehenden Spur und beschleunigte auf die eingestellte Geschwindigkeit. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich, allerdings nur bis Tempo 30.

 

Lasererkennung der Umgebung (VW Passat)

An der Front eines VW Passats war ein Lidar installiert welcher die Umgebung abscannte. Dadurch konnte diese dreidimensional nachgebildet werden (Auf dem Display war der Hintergrund schwarz und die Gegenstände wurden mit kleinen farbigen Punkten nachgebildet). Außerdem gibt es dabei eine nicht wahrnehmbare Verzögerung sodass die Änderungen sofort im System sind und auch auf dem Display sichtbar waren. Außerdem konnte durch die dreidimensionale Nachbildung auch von der Seite und von oben auf die Objekte geschaut werden.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei Herrn Helmut Steurer und seinem Team bedanken. Die Organisation war vorbildlich und es war sehr interessant, einen solchen Einblick in den aktuellen Stand der Technik zu erhalten.

 

Space Debris Airbus

Werksführung bei Airbus und Vortrag zu Weltraumschrott und technische Lösungsansätze

Im Januar 2018 besuchten die Studenten und Jungingenieure die “Airbus Defence and Space GmbH” in Immenstaad. Nach einer Begrüßung durch den Standortleiter, Herrn Pilz, wurden die mobilen Systeme, die zum Großteil von der Bundeswehr z.B. in Afghanistan eingesetzt wurden, gezeigt. Zu den mobilen Systemen gehören in erster Linie Container, welche für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert werden. Dazu gehören beispielsweise eine mobile Basisstationen für den Helicopter “Tiger”, Lazarette oder ansprengbare Truppentransporter. Interessant waren hierbei auch die Energieversorgung, die Kommunikation und die Klimatisierungsanlagen, die sowohl bei 65°C als auch noch bei -30°C kühlen müssen. Über diese Systeme kann ein entsprechendes Lager innerhalb von 2 Tagen errichtet werden.

Eine weitere Station war die Sattelitenintegration. Hierbei wurde ein Reinraum besichtigt (von außen), in welchem die Satelliten zusammengebaut werden. Beispielsweise wird gerade ein Satellit errichtet, mit dem die Oberfläche der Erde kartografiert werden kann. Da die Satelliten nach dem Start natürlich nicht mehr repariert oder Teile ausgetauscht werden können, wird hierbei zum einen auf bewährte Technik zurückgegriffen und zum anderen muss diese tadellos funktionieren. Deshalb war auch noch ein nahezu fertig gestellter Satellit vorhanden, bei dem noch das Lasermodul fehlte.

Zum Schluss referierte Dr. Philipp Voigt über das zunehmende Problem des Weltraumschrotts, welcher um die Erde kreist. Bis zur einer Größe von 10 Quadratzentimetern können die Teilchen von der Erde aus entdeckt werden. Allerdings kann auch bereits ein Teilchen von der Größe eines Quadratzentimeters, welches mit einer Geschwindigkeit von 36.000 km/h unterwegs ist, einen Satelliten zerstören. Die Einzelteile dieses stellen wiederum Gefahren für andere Satelliten oder Raumstationen dar. Deshalb werden hier Lösungen entwickelt, wie der Weltraumschrott reduziert werden kann.

Abgerundet wurde die Exkursion noch mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Il Centro in Immenstaad.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei Herrn Dr. Philipp Voigt und Herrn Vogt bedanken, die unsere Exkursion bei Airbus geleitet haben sowie bei Herrn Pilz, Herrn Lukasiak und Herrn Haidl, die uns die unterschiedlichen Stationen mit viel Enthusiasmus gezeigt haben.

 

Wir stellen uns vor:

Wer macht mit ?

Wir sind Studenten, junge Ingenieure und Naturwissenschaftler aus den verschiedensten Fachgebieten. Eine Mitgliedschaft im VDI ist erwünscht, jedoch nicht Bedingung

Was sind unsere Ziele ?

Wir wollen:

  • durch fachübergreifenden Gedankenaustausch den eingenen Horizont erweitern
  • Studenten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern
  • vom Erfahrungsaustausch untereinander profitieren
  • unter Nutzung der Möglichkeiten des VDI öffentlich aktuelle Themen rund um Beruf, Studium, Technik und Gesellschaft diskutieren
  • Kontakte zu Gleichgesinnten sowie zu Unternehmen knüpfen

Wie ist der Arbeitskreis organisiert ?

Das Einzugsgebiet des Arbeitskreises umfaßt grenzüberschreitend den gesamten Bodenseeraum. Der Arbeitskreis lebt vom Engagement seiner Mitglieder, jeder kann aktiv mitbestimmen und mitgestalten. Beim Veranstaltungsprogramm sind wir an keine äußeren Vorgaben gebunden, sondern entscheiden selbstständig.

Was machen wir bei einem Treffen ?

Unsere monatlichen Treffen sind meist eine Mischung aus Stammtisch und Themenabend. Zum jeweiligen Thema bereiten entweder AK-Mitglieder oder externe Referernten Beiträge vor, die im Anschluß diskutiert werden.