Studenten und Jungingenieure

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Exkursion Doppelmayr Seilbahnbau

Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe mit Hauptsitz in Wolfurt (zwischen Bregenz und Dornbirn) ist Weltmarktführer im Seilbahnbau. 

Bis heute realisierte das Unternehmen über 15.000 Seilbahnsysteme für Kunden in 96 Staaten. Mit innovativen Transportsystemen setzt Doppelmayr/Garaventa immer wieder Maßstäbe: höchster Komfort und Sicherheit definieren die Anlagen – sowohl in Sommer- und Wintertourismusgebieten als auch im urbanen Personennahverkehr. Ebenso überzeugen die Materialtransportsysteme und Seilbahnen für präventive Lawinenauslösung mit Effizienz und Leistungsstärke. Saisonübergreifende Gesamtnutzungskonzepte runden das umfassende Angebot ab. 

 

Details zur Exkursion:  

  • Die Gesamtdauer beträgt ca. 2,5 Stunden und gliedert sich auf in eine Firmenpräsentation (1 Stunde) und einen Rundgang durch den Stahlbau und die Mechanische Fertigung. 
  • Wann: Freitag, 25.10.2019 
  • Beginn in Wolfurt: 13:30 Uhr 
  • Anreise mit dem Bus (kostenlos für Mitglieder, 10€ für Nicht-Mitglieder): 12:00 Uhr

 

Anmerkung zu den Sicherheitsbestimmungen: Der Zutritt ist nur für Personen über 15 Jahre gestattet. Personen mit einem Herzschrittmacher dürfen die Produktionsstätten aus Sicherheitsgründen nicht betreten. 

zur Anmeldung

Letzte Veranstaltungen:

Exkursion nach Genf – Zur UNO und zum CERN

Freitag – 07.12.2018 - UNO

Die UNO (United Nations Organization, zu Deutsch: Vereinte Nationen) ist ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von Staaten. Derzeit gehören ihr 193 Länder an. Die wichtigsten Aufgaben sind die Sicherung des Weltfriedens, der Schutz der Menschenrechte, die Einhaltung des Völkerrechtes und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

Im „Palais des Nations“ (Völkerbundpalast) finden jährlich über 8.000 Nationentreffen statt wovon etwa 600 größere Zusammenkünfte sind. Der Palast ist 600 Meter lang, enthält 34 Konferenzräume und ca. 2.800 Büros.

Unsere ca. 2 stündige Führung durch den „Palais des Nations“ (Völkerbundpalast) begann am Nachmittag. Dabei wurden wir durch einen Teil der Sitzungssäle geführt und durften einige der Kunstgegenstände bestaunen, welche Länder der UNO geschenkt haben. Wir bekamen weitere Infos zur UNO wie beispielsweise, dass es bei der UNO 6 offizielle Sprachen gibt. Das macht u.a. die Vermittlung von Witzen etwas schwierig, weshalb die Übersetzer an der Stelle nur sagen “Der Redner hat einen Witz gemacht, bitte Lachen Sie” - was in der Regel wohl ganz gut funktioniert. Außerdem werden die Renovierungsarbeiten der Säle als Geschenk von verschiedenen Ländern an die UNO finanziert.

Neben den Konferenzen der WHO, dem roten Kreuz und weiterer Regierungsorganisationen sowie Gesprächen über Handelsembargos, Friedensverhandlungen und Krisengesprächen, werden die Säle ebenfalls für Konzerte genutzt.

 

Samstag - 08.12.2018 - CERN

Das CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire - europäische Organisation für Kernforschung) ist die auf dem Gebiet der Teilchenphysik größte Forschungseinrichtung der Welt. Schwerpunktmäßig wird hier der Aufbau der Materie erforscht. Derzeit gehören ihm 22 Mitgliedsstaaten an, es bietet Platz für 3.400 Mitarbeiter und wurde 1954 gegründet.

Die Exkursion begann mit einem Film über die grundlegenden Infos und den Aufbau des CERN. Die anschließende, etwa 30 Minuten dauernde Fragerunde reichte leider nicht aus um alle Fragen zu beantworten, da wir schon zur nächsten Station weiter mussten.

Bei dieser wurde uns der Aufbau der Röhren des Teilchenbeschleunigers erklärt. In den 27 km langen Röhren werden die Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Dies dauert etwa 45 Minuten. Durch die hohe Geschwindigkeit steigt die Masse der Teilchen, weshalb immer mehr Energie benötigt wird, um diese weiter zu beschleunigen. Hierfür müssen die Matrialien supraleitfähig sein, weshalb die Röhren mit flüssigem Helium gekühlt werden (Temperatur: 4,15 K bzw. - 269 °C). Außerdem entstehen durch die starken Magnetfelder Kräfte von mehreren Tonnen, was bei der Konstruktion beachtet werden musste.

Bei der nächsten Station wurde uns der Aufbau von einem der Detektoren, dem ATLAS, anhand eines 3D-Filmes sowie an Modellen erläutert. In diesem werden die Teilchen aufeinander geschossen. Beispielsweise wurde dadurch im Jahr 2012 das Higgs-Boson nachgewiesen.

Im Dezember 2018 wurde der Teilchenbeschleuniger für 2 Jahre abgeschaltet. In dieser Zeit wird er gewartet, repariert und teilweise erneuert. Ab Mitte 2020 soll er wieder hochgefahren werden.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei dem SuJ-Team Darmstadt bedanken, die die Exkursion geplant haben und zu der wir uns anschließen durften. Es war sehr gut organisiert und hat super geklappt. (Text: Armin Maier)

Ausblick ins autonome Fahren – Fahrerassistenzsysteme bei Continental

Im März 2018 besuchten die Studenten und Jungingenieure die Teststrecke von Continental in Memmingerberg, um einen Eindruck der Fahrerassistenzsysteme zu bekommen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich auf die Teststrecke. Dort befanden sich vier verschiedene Fahrzeuge in denen unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme verbaut sind.

 

Notbremsassistent (Ford Focus)

In einem Ford Focus fuhren wir auf ein Hindernis zu. Ausgestattet mit einem long range RADAR und einer mono-Kamera, erkannte das Fahrzeug dieses und führte kurz davor eine Vollbremsung durch. Dabei wurden die Geschwindigkeit und der entsprechende Bremsweg berücksichtigt. Wich der Fahrer dem Hindernis aus, erkannte das Fahrzeug dies und führte keine Vollbremsung durch. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich.

 

Spurerkennung (BMW X5)

In einem BMW X5 fuhren wir die Teststrecke ab. Dabei erkannte die vorausschauende Kamera, wo die geteerte Straße aufhörte, auch ohne weiße Linien und das, obwohl der Schotter neben der Straße eine ähnliche Farbe wie der Asphalt hatte. Außerdem erkannte das Auto Personen, andere Autos, Busse und wohl auch Fahrräder. Die entsprechenden Objekte wurden in einer zur Kategorie gehörenden Farbe auf einem Display dargestellt.

 

Verkehrsunterstützung (7er BMW)

In einem 7er BMW fuhren wir dem BMW X5 hinterher. Die Stereo Kamera des Autos erkannte die Geschwindigkeit und Spur des voraus fahrenden Fahrzeugs und passte die eigene Spur diesem an, sodass das Auto selbständig hinter dem BMW X5 blieb und diesem folgte. Auf einer nachgestellten Autobahn erkannte das Auto auch den Spurwechsel des BMW X5 und blieb auf der bestehenden Spur und beschleunigte auf die eingestellte Geschwindigkeit. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich, allerdings nur bis Tempo 30.

 

Lasererkennung der Umgebung (VW Passat)

An der Front eines VW Passats war ein Lidar installiert welcher die Umgebung abscannte. Dadurch konnte diese dreidimensional nachgebildet werden (Auf dem Display war der Hintergrund schwarz und die Gegenstände wurden mit kleinen farbigen Punkten nachgebildet). Außerdem gibt es dabei eine nicht wahrnehmbare Verzögerung sodass die Änderungen sofort im System sind und auch auf dem Display sichtbar waren. Außerdem konnte durch die dreidimensionale Nachbildung auch von der Seite und von oben auf die Objekte geschaut werden.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei Herrn Helmut Steurer und seinem Team bedanken. Die Organisation war vorbildlich und es war sehr interessant, einen solchen Einblick in den aktuellen Stand der Technik zu erhalten.

 

Space Debris Airbus

Werksführung bei Airbus und Vortrag zu Weltraumschrott und technische Lösungsansätze

Im Januar 2018 besuchten die Studenten und Jungingenieure die “Airbus Defence and Space GmbH” in Immenstaad. Nach einer Begrüßung durch den Standortleiter, Herrn Pilz, wurden die mobilen Systeme, die zum Großteil von der Bundeswehr z.B. in Afghanistan eingesetzt wurden, gezeigt. Zu den mobilen Systemen gehören in erster Linie Container, welche für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert werden. Dazu gehören beispielsweise eine mobile Basisstationen für den Helicopter “Tiger”, Lazarette oder ansprengbare Truppentransporter. Interessant waren hierbei auch die Energieversorgung, die Kommunikation und die Klimatisierungsanlagen, die sowohl bei 65°C als auch noch bei -30°C kühlen müssen. Über diese Systeme kann ein entsprechendes Lager innerhalb von 2 Tagen errichtet werden.

Eine weitere Station war die Sattelitenintegration. Hierbei wurde ein Reinraum besichtigt (von außen), in welchem die Satelliten zusammengebaut werden. Beispielsweise wird gerade ein Satellit errichtet, mit dem die Oberfläche der Erde kartografiert werden kann. Da die Satelliten nach dem Start natürlich nicht mehr repariert oder Teile ausgetauscht werden können, wird hierbei zum einen auf bewährte Technik zurückgegriffen und zum anderen muss diese tadellos funktionieren. Deshalb war auch noch ein nahezu fertig gestellter Satellit vorhanden, bei dem noch das Lasermodul fehlte.

Zum Schluss referierte Dr. Philipp Voigt über das zunehmende Problem des Weltraumschrotts, welcher um die Erde kreist. Bis zur einer Größe von 10 Quadratzentimetern können die Teilchen von der Erde aus entdeckt werden. Allerdings kann auch bereits ein Teilchen von der Größe eines Quadratzentimeters, welches mit einer Geschwindigkeit von 36.000 km/h unterwegs ist, einen Satelliten zerstören. Die Einzelteile dieses stellen wiederum Gefahren für andere Satelliten oder Raumstationen dar. Deshalb werden hier Lösungen entwickelt, wie der Weltraumschrott reduziert werden kann.

Abgerundet wurde die Exkursion noch mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Il Centro in Immenstaad.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei Herrn Dr. Philipp Voigt und Herrn Vogt bedanken, die unsere Exkursion bei Airbus geleitet haben sowie bei Herrn Pilz, Herrn Lukasiak und Herrn Haidl, die uns die unterschiedlichen Stationen mit viel Enthusiasmus gezeigt haben.

 

Wir stellen uns vor:

Wer macht mit ?

Wir sind Studenten, junge Ingenieure und Naturwissenschaftler aus den verschiedensten Fachgebieten. Eine Mitgliedschaft im VDI ist erwünscht, jedoch nicht Bedingung

Was sind unsere Ziele ?

Wir wollen:

  • durch fachübergreifenden Gedankenaustausch den eingenen Horizont erweitern
  • Studenten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern
  • vom Erfahrungsaustausch untereinander profitieren
  • unter Nutzung der Möglichkeiten des VDI öffentlich aktuelle Themen rund um Beruf, Studium, Technik und Gesellschaft diskutieren
  • Kontakte zu Gleichgesinnten sowie zu Unternehmen knüpfen

Wie ist der Arbeitskreis organisiert ?

Das Einzugsgebiet des Arbeitskreises umfaßt grenzüberschreitend den gesamten Bodenseeraum. Der Arbeitskreis lebt vom Engagement seiner Mitglieder, jeder kann aktiv mitbestimmen und mitgestalten. Beim Veranstaltungsprogramm sind wir an keine äußeren Vorgaben gebunden, sondern entscheiden selbstständig.

Was machen wir bei einem Treffen ?

Unsere monatlichen Treffen sind meist eine Mischung aus Stammtisch und Themenabend. Zum jeweiligen Thema bereiten entweder AK-Mitglieder oder externe Referernten Beiträge vor, die im Anschluß diskutiert werden.